Senf und seine Vorzüge

Senf wird aus gemahlenen Senfkörnern hergestellt und ist heutzutage ein weit verbreitetes Würzmittel, das aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken ist. Was jedoch nur wenige wissen: Senf ist auch kalorienarm und wirkt sich positiv auf die Verdauung aus.

Was ist Senf?

Auch wenn Senf heutzutage hauptsächlich als Geschmacksgeber bekannt ist, handelt es sich hierbei eigentlich um eine Pflanze mit essbaren Samen und Blättern. Senfblätter schmecken leicht scharf und werden vor allem in Asien gegessen. Sie können wie Salat oder Spinat zubereitet werden.

Senf gehört zur grossen Familie der Kreuzblütler, genau wie Blumenkohl, Brokkoli und alle anderen Kohlsorten. Die bekanntesten Sorten sind der gelbe Senf, der in Ländern mit gemässigtem Klima angebaut wird, der schwarze Senf, aus Südeuropa und asiatischen Regionen mit gemässigtem Klima stammend, und der braune Senf, der aus Kanada kommt.

Wie wird Senf hergestellt?

In der Schweiz produziert man den milden Senf aus einer Mischung von gelben und braunen Senfkörnern, und der scharfe Senf wird aus braunen Senfkörnern hergestellt. Die Senfkörner selbst sind geruchlos und ihr typisches Aroma entwickelt sich erst bei der Verarbeitung. Das Grundrezept ist immer dasselbe, das Endprodukt Senf gibt es jedoch in verschiedenen Varianten: mild, scharf, mit Kräutern und als Dijon-Senf.

Senf: ein gesundes und kalorienarmes Würzmittel

Senf zeichnet sich nicht nur durch seinen charakteristischen Geschmack aus, er ist auch gesund und kalorienarm.

Er regt den Speichelfluss und die Produktion von Magensäften an und fördert so die Verdauung. Ausserdem ist er reich an Selen und Eisen.

Senf ist ausserdem von Natur aus fettarm: Eine Portion Senf (10 g) hat nur 11 kcal und 1% Fett, eine Portion Butter im Vergleich enthält 82% Fett. Pur oder gemischt mit Butter oder Mayonnaise stellt er z. B. bei der Zubereitung von Sandwiches eine fettarme Alternative dar.

Senfkörner (neu)

Senfpflanze (neu)