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Endlich von allen guten Plagegeistern verlassen!

Sprechen wir über Wespen. Die Insekten, die uns den Grillplausch gerne verderben. Es schadet nicht, etwas über sie zu wissen.

Ach, Sommer. So schön. Sonne, Wärme, ein brutzelnder Grill, ein kühles Getränk. Ein Surren in der Luft, das lauter wird. Eine Wespe, direkt über dem marinierten Fleisch. Mit der Klatsche draufhauen? Lieber nicht. Sonst gehört die Zutat Wespe neu auch zur Marinade. Mist, wie wirst du die wieder los? Oh, dort fliegt schon die nächste in deine Richtung.

Im Wettkampf der grössten Grillspass-Verderber gehört sie aufs Podest: die Wespe. Also klären wir auf. Denn das hilft dir: So erfährst du ein paar Tricks, wie du das Insekt wieder loswerden kannst. Und das hilft ihr: So begreifst du nämlich, warum die Wespe so ist, wie sie ist.

Die will doch nur fressen

Die Wespe ist eigentlich ein friedliches, kleines Tier. Dummerweise hat sie einen giftigen Stachel und interessiert sich für Fleisch und Süssigkeiten. Das macht sie lästig. Weil sie dem Menschen auf die Nerven geht, beginnt dieser nach ihr zu schlagen. Danach wird die Wespe aggressiv. Sie denkt sich quasi: «Aber der hat doch angefangen.» Pausenplatz-Logik.

Die positive Nachricht: Viele Wespenarten sollten dir eigentlich egal sein. Weil du ihnen auch egal bist. Langkopfwespen brauchen kein Fleisch zur Ernährung. Sie interessieren sich nur für Fallobst und könnten deshalb erst dann zur Plage werden, wenn du unter den Obstbäumen in deinem Garten schlecht aufräumst.

Kurzkopfwespen sind ein anderes Thema. Der Kenner unterscheidet in unseren Breitengraden zwei Gattungen, die am Gartentisch für Spektakel sorgen: die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe. Die kommt trotz ihres Namens übrigens nicht nur in Deutschland, sondern in weiten Teilen Europas vor. Schaffen wir also kurz Verständnis für diese Tierchen. Sie müssen Nester mit bis zu 100’000 Tieren versorgen, und diese Arten wollen Proteine zu sich nehmen. Die finden sie vor allem in Süssigkeiten (ob Dessert oder Getränk) und im Fleisch. Du siehst: Hier fängt das Problem an.

Die andere unglückliche Überschneidung im Wesen der Wespe und des Grilleurs. Die Hauptsaison der Wespe ist bei uns der Spätsommer, typischerweise der August. Vorher sind sie noch mit der Aufzucht des Volkes beschäftigt, danach wird die Nahrung zu knapp. Also trifft man sich im August am Grill, Wespe und Mensch. Du kannst natürlich absichtlich einen Monat lang nur vegetarisch grillieren, aber…

So wirst du sie los

Der Kampf gegen die Wespe bringt ein grosses Problem mit sich. In Bedrängnis setzt das Insekt einen Geruchsstoff aus, quasi einen Hilferuf. Schon kommen einige Kollegen zur Hilfe. Deshalb ist bei Wespenfallen Vorsicht geboten. Sie können sich als Eigentor herausstellen.

Am einfachsten wird man die Wespe los, wenn man sie ablenkt. Ein bekannter Trick ist das Vorbereiten eines kleinen Töpfchens mit Fruchsaft oder Konfitüre – Hauptsache süss –, nicht zu nahe und nicht zu weit vom Tisch, an dem man essen will. Idealerweise konzentriert sich die Wespe danach auf das Fruchtige.

Vorlieben bei den Farben

Ganz theoretisch kann man bereits bei der Wahl der Kleider die Gefahr von Wespen minimieren. Weiss, Blau und Gelb sind die drei Farben, die Wespen offenbar animieren. Wer also auf sicher gehen will, hat ein anderes Tischtuch, andere Teller, trägt andere Kleider. Dumm nur, dass Weiss, Blau und Gelb typische Sommerfarben sind. Schon wieder eine Überschneidung. Wir wünschen allen einen Grillspass ohne Stiche!

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