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Grillieren in der Grossstadt

Wahrscheinlich werden wir alle irgendwann wieder reisen. Warum also nicht mal in einer Grossstadt «brätle» statt an der Grillstelle um die Ecke?

Nein, es ist nicht die Zeit, in der eine Städtereise lockt. Das Coronavirus ist besonders in urbanen Regionen verbreitet, das Fliegen und Einreisen ist schwieriger als auch schon. Doch: Das wird sich ändern.

Wer eine Stadt bereist, sucht sich oft mit viel Sorgfalt passende Restaurants aus. Doch die schönsten Städte der Welt haben auch Parks mit Grillier-Gelegenheiten. Teils sind Grillstellen installiert, teils gilt wenigstens die Erlaubnis, die eigenen Gerätschaften mitzunehmen. Und einen Einweg-Grill kann man schliesslich vielerorts kaufen. Wie wäre es also mit «Brätle» in …?

London

Im Hyde Park haben es Grillierer schwer. Nicht aber im sehr zentral gelegenen Lincoln’s Inn Field im Stadtteil Holborn, in Spazierdistanz zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Der Platz gehört zu jenen Londoner Parks, in denen das Grillieren erlaubt ist. Die weiteren Alternativen befinden sich dann jedoch eher ausserhalb. Aber: Das Lincoln’s Inn Field befindet sich nur wenige Hundert Meter vom historischen Temple-Bezirk entfernt. Der richtige Ort, um am Grill die Tafelrunde wieder auferstehen zu lassen: mit unserem Rumpsteak «Ritter Lins-A-Lot».

Berlin

Auch hier: Längst nicht auf jeder Grünfläche ist ein Grill gern gesehen. Ist es bei uns ja auch nicht. Eine seltene Szenerie für den Plausch bietet das Tempelhofer Feld mit drei ausgewiesenen Grill-Zonen. Den Beweis liefert das Bild weiter oben. Das Gelände war einst ein Flughafen, der 2008 endgültig stillgelegt wurde. Die markanten Gebäude stehen immer noch. Am Rand des In-Bezirks Kreuzberg passt ein Spiesschen Liebe auf den Grill.

Amsterdam

Vorbildlich: Amsterdam verfügt über eine interaktive Karte, auf welcher die Stellen registeriert sind, an denen man grillieren kann. Am zentralsten liegt dabei der Westerpark.

Barcelona

Grillieren an öffentlichen Plätzen innerhalb der Stadt ist nicht erlaubt. Aber: ausserhalb schon. Gleich in den Hügeln am Stadtrand liegt das Restaurant Font de les Planes, das auch einen «merendero» aufweist, einen Picknick-Bereich mit Grillier-Fläche, in dem man sich selbst verpflegen kann. Am Mittelmeer bietet es sich an, Fisch zu grillieren. Etwa einen Loup de Mer.

Wien

Rund um die Donau gibt es die eine oder andere Grillzone. Zum Beispiel hier am Donaukanal. Auf der Donauinsel bestehen insgesamt 15 Grillplätze, die aber zuvor für zehn Euro reserviert werden müssen.

New York

Im Central Park ist das Grillieren nur an drei Tagen im Jahr erlaubt. Am Memorial Day (letzter Montag im Mai), am Nationalfeiertag (4. Juli) und am Labor Day (erster Montag im September). Eine tolle Alternative ist der ebenfalls sehr grosse Prospect Park, die grüne Lunge des hippen Stadtteils Brooklyn. Dort grilliert bei gutem Wetter immer irgendwer. Brooklyn gehört übrigens auch zu jenen Quartieren der Welt, in denen vegetarische oder vegane Ernährung eine grosse Rolle spielen. Zudem ist New York die Kapitale des Hot Dogs. Weshalb also nicht entsprechend grillieren? Zum Beispiel unsere Veggie Hot Dogs.

Es muss gesagt werden: In vielen Städten ist das öffentliche Grillieren komplett tabu. Paris mag berühmt für seine Parks sein, die in ihnen geltenden Regeln sind aber seit jeher hart. Da ist noch ganz anderes verboten als das Grillieren. Auch in Rom mögen Gelati, Pizza und Spaghetti beliebt sein, aber nicht «Italian Barbecue».

Wenn du in einer der erwähnten Städte auf einen Grill-Ausflug gehst und dies auf Instagram verewigst: gerne mit Thomy sharen.

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