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Mach doch selbst ein Kraut-Funding

Der Balkon kann nicht nur ein guter Platz für den Grill sein, er ist auch der ideale Ort für Kräuter. Warum in den Laden rennen, wenn das Gute so nah wächst?

Warum immer in die Ferne schweifen? Warum frische Kräuter kaufen, von denen dann nur die Hälfte verwendet wird? Oder als Alternative trockene Kräutermischungen? «Do it yourself» ist gefragt, «Urban Farming» und «Urban Gardening» liegen im Trend. Ein kleines Kräutergärtchen auf dem Balkon oder beim Gartensitzplatz ist schnell aufgebaut und kein grosses Ding.

Was?

Die gängigsten Balkon-Kräuter lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Da sind die einheimischen wie Schnittlauch, Kerbel, Petersilie, Kresse, Kapuzinerkresse und Zitronenmelisse. Und da sind die südlichen wie Thymian, Rosmarin, Basilikum und Oregano. Bei gewissen Kräutern ist sorgfältig zu prüfen, wie sie über den Winter kommen, beispielsweise bei der einen oder anderen Salbei-Sorte.

Worin?

Das passende Gefäss ist matchentscheidend. Wie bei allen Pflanzen ist es wichtig, sich bei der Wahl des Topfes nicht nur aufs Auge zu verlassen. Platz braucht nicht in erster Linie der sichtbare Bereich der Pflanzen, sondern der unsichtbare: die Wurzeln. Es kann deshalb sinnvoll sein, die Töpfchen eine Nummer grösser zu kaufen. Der Durchmesser eines Topfes sollte mindestens 15 Zentimeter betragen. Das Fassungsvermögen kann variieren. Wenn es sich um kleine Kräuter handelt, können drei Liter reichen. Wer mehrere Kräuter gemischt platziert, benötigt hingegen bis zu 15 Liter. Das Material ist weniger wichtig, solange das Wasser gut abfliessen kann.

Kräuter auf einem Tisch

Wo?

Die Lage des Balkons ist für die Wahl der Kräuter ein wichtiger Faktor. Kräuter aus dem Süden haben gerne einen sonnigen Balkon Richtung – genau – Süden. Pflanzen aus unserer Region haben es lieber ausgeglichen und bevorzugen eine West- oder Ostlage. Ein Balkon, der nur Richtung Norden geht, ist für ein Kräutergärtchen leider schlecht geeignet.

Wie viel?

Pflanzen benötigen Wasser, besonders wenn sie in der Grill-Sommer-Saison zum Einsatz kommen sollen. Die Frage nach dem Wieviel beantwortet sich ähnlich wie jene nach dem Wo. Was aus der Mittelmeer-Region stammt, braucht weniger Wasser. Hier reicht es im Schnitt, zwei Mal pro Woche Wasser zu geben, dafür intensiv. Petersilie, Schnittlauch oder Minze brauchen öfter Wasser. Der ideale Zeitpunkt zum Wässern ist der Morgen oder der Abend, es sollte so oder so draussen hell sein. Das Wasser darf nicht zu kühl sein, sonst schreckt es die Kräuter eher ab. Wir duschen auch lieber bei einer angenehmen Wassertemperatur. Jedenfalls die meisten von uns ...

Wie schneiden?

Kräuter, die verholzen könnten, sollten im Frühling rund zur Hälfte gestutzt werden. Das betrifft zum Beispiel Rosmarin. Ansonsten geht es beim Schneiden immer auch darum, neue Triebe zu stimulieren. Wer in der Küche den Balkon-Basilikum braucht, sollte deshalb nicht nur die Blättchen abzupfen, sondern die Stängel gleich mitschneiden. So merkt das Kraut, dass es neue Triebe bilden muss.

Welches Substrat, welcher Dünger?

Beim Kauf des Substrats gilt es erneut darauf zu achten, dass Mittelmeer- und heimische Kräuter unterschiedliche Wünsche haben. Für Südliches wie Rosmarin soll der Boden durchlässig und nicht zu nährstoffreich sein. Für Hiesiges darf der Boden feucht und nährstoffreich sein. Als Unterstützung kann sich organischer Langzeitdünger eignen – je nach Situation und Kraut.

Wie durch den Winter?

Viele Küchenkräuter sind nur auf eine Lebensdauer von einem Jahr ausgelegt und überleben den Winter nicht. Rosmarin, Lavendel und Salbei können aber problemlos länger gehalten werden. Hier gilt im Winter: Den Topf schützen, etwa auf einer Styroporplatte und in einem Jutesack, vielleicht einige Reisig-Zweige über die Oberfläche legen. Wasser benötigen die Kräuter im Winter dann nur selten, im Frühling wird umgetopft. Was zwingend frostfrei bleiben muss, kommt im Herbst in die Wohnung, zum Beispiel ins (helle) Treppenhaus.

Thomy Chimichurri

Wenn die Kräuter nicht wie gewünscht wachsen?

Niemand sagt, dass die Kräuter unbedingt vom Balkon kommen müssen. THOMY Produkte erledigen den Job auch – und wie! Vom Senf mit feinen Alpenkräutern über die Mayonnaise bis zur neuen Chimichurri-Sauce, die einen besonders hohen Kräuteranteil hat .

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