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Wir drücken seit über 100 Jahren auf die Tube

Weil wir zu allem unseren Senf hinzugeben müssen. Und die Grill-Saucen. Wir stellen dir die Welt von THOMY vor.

Wenn es in deinem Kopf gerade «Tho-o-my, Th-o-omy, lalalalala» macht: Keine Sorge, du bist nicht allein. Wir erleben es immer wieder, dass wir auf die mittlerweile alten Werbespots angesprochen werden. Auch wenn sie längst nicht mehr ausgestrahlt werden. Aber vielleicht willst du den Ohrwurm ja kurz hören?

Was kommt dir in den Sinn, wenn du THOMY hörst? Senf? Mayonnaise? Die meisten Schweizer werden eine dieser Antworten geben, denn 99 Prozent von ihnen wissen, was THOMY ist. Millionen Schweizer Haushalte haben THOMY-Produkte im Kühlschrank. Durchschnittlich werden in einer Schweizer Wohnung pro Jahr 5 Tuben THOMY Mayonnaise und 3 Tuben THOMY Senf verbraucht – «isch scho no vill». Es scheint heute so, als hätte es die Tuben schon immer gegeben. Aber das stimmt dann doch wieder nicht. Tauchen wir ein in ein bisschen Geschichte.

Eigentlich steckt hinter THOMY ein Thomi. Fritz Thomi-Schaad begann früh im 20. Jahrhundert vom bernischen Langenthal aus, Senf zu verkaufen. Nur war das gar nicht einfach. Senf gab es nur offen, in grossen Steintöpfen. In den 30er-Jahren machte sein Nachkomme Hans Thomi die entscheidenden Schritte in der Geschichte von THOMY. Er fand heraus, dass eine Alu-Tube eine optimale Lebensmittelverpackung wäre. Sie erleichtert Verkauf und Haltung. Aber so etwas gab es damals noch nicht. Also erfand Hans Thomi diese Tuben, die heute so gängig sind, kurzerhand selbst.

In der gleichen Zeit fusionierte die Fabrik der Familien Thomi und Meister mit der Firma H. Franck Söhne aus Basel. Mit den neuen Tuben und der neuen Struktur stieg das Potenzial, den internationalen Markt zu erobern. Hans Thomi entschied, Familien- und Firmennamen zu trennen. Er befand einen Namen, der auf -y endet, als international geeigneter und optisch angenehmer. Aus Thomi wurde THOMY.

1951 folgte die erste industriell gefertigte Mayonnaise in Europa, 1960 wurde das Tomatenpüree lanciert. 1971 schliesslich wurde das Unternehmen, das mittlerweile nach einer weiteren Fusion offiziell Ursina-Franck AG hiess, vom bekannten Lebensmittelkonzern Nestlé akquiriert. Zu Nestlé gehört die Marke THOMY weiterhin, seit Ende des 20. Jahrhunderts ist sie dort voll integriert.

In den letzten 50 Jahren hat THOMY immer wieder neue Produkte lanciert, die dem Geist der Zeit folgen: Mayonnaise light, warme Saucen, Fonduesaucen und Grillsaucen. Eine ganze Kollektion neuer Salatsaucen steht zudem seit einiger Zeit im Kühlregal, darunter befinden sich auch vegane Dressings. Ein aktuelles Ziel ist die Reduktion des Zucker- und Salzanteils in den verschiedenen Produkten. Bio-Produkte nehmen eine wichtige Rolle ein: Auch Mayonnaise und Senf gibt es nach Bio-Richtlinien. Weitere Infos zum Engagement von THOMY findest du hier.

In der Werbung wird mittlerweile nicht mehr gesungen. Aber wer ab und zu TV schaut, kennt «Ihre Hoheit» sicher noch.

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