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Es muss nicht immer Suppe sein!

An Halloween solls gruslig sein. Doch was tun, damit nicht auch der Kürbis-Foodwaste zum Fürchten wird?

Da stehen Skelette vor der Tür und Leintuchgespenste. Hexen und Zombies. Manchmal auch Superman persönlich und sonstige Fantasiegestalten. «Süsses oder Saures», rufen sie, greifen zu, wenns Schleckzeug gibt, und ziehen ab mit steigendem Zuckerschock. Denn was Bonbons, Schokolade und Gummischlangen betrifft: Reste gibts nicht an Halloween. Jedenfalls nicht beim Süssen. Sauer aufstossen könnte einem dagegen der Foodwaste, den das Kürbisschnitzen oft hinterlässt. Wenn da nicht das Fürchten erlernt werden soll, ist Kreativität in der Kürbisküche gefragt.

Wer jetzt «iiiih, Kürbis!» denkt, liegt ähnlich falsch wie mit der Annahme, Halloween sei ein aus Amerika importierter Brauch. Doch es hat sich längst herumgesprochen: Halloween kommt aus Irland. Und so ein Kürbis, richtig zubereitet, schmeckt prima. Und lässt sich ziemlich vielfältig in der Küche verwenden.

Finger weg vor Zierkürbissen

Doch apropos fürchten: Eines vorweg. Zwar sind die meisten Kürbisse essbar. Es gibt aber auch Sorten, die mit Vorsicht zu geniessen sind. Will heissen: gar nicht, wenn aus dem Schreck nicht Ernst werden soll. Die kleinen Zierkürbisse beispielsweise sind nämlich giftig. Sie sind allerdings in der Regel klar als Zierkürbisse bezeichnet – die anderen als Speisekürbisse. Auch unter diesen gibt es zwar feine und weniger feine Sorten. Verspeisen lassen sie sich aber alle, wie ja auch die Bezeichnung vermuten lässt.

Besonders beliebt unter den essbaren sind beispielsweise Hokkaido-, Butternut- und Muskat-Kürbisse. Werden sie auch für die Halloween-Deko verwendet, könnte die Foodwaste-Prävention glatt zum kulinarischen Highlight werden.

Immer bloss Kürbissuppe?

Doch nun, also, was macht man mit den ganzen Resten der ausgehöhlten Gruselköpfe? Das Naheliegendste: ein feines Kürbissüppchen. Dazu eignet sich das Fruchtfleisch hervorragend. Erst etwas Ingwer und Zwiebel andünsten, mit Bouillon aufgiessen und danach das fein pürierte Kürbisfruchtfleisch und etwas Kokosmilch unterrühren. Abgeschmeckt mit Gewürzen und Zitronensaft – und fertig.

Doch immer bloss Kürbissuppe? Natürlich gibt es auch weniger alltägliche Anwendungen. Zum Beispiel Kürbis auf Raclette. Dazu werden lediglich Kürbisstücke auf den Raclettekäse gelegt. Simpel? In der Anwendung auf jeden Fall. Aber keineswegs im Geschmack. Wird das Ganze noch mit etwas THOMY Tahini mit Sesam verfeinert, ist sowieso garantiert Schluss mit Foodwaste.

Von Chutney bis Kuchen

Immer gut macht sich auch ein Kürbis-Chutney, das zum Beispiel zu würzigem Käse oder Fleisch serviert wird. Dazu sind Kürbiswürfel und eine Zwiebel in Öl anzubraten, bevor Knoblauch und Ingwer hineingepresst werden. Dann kommt Curry dazu und zum Ablöschen Balsamico. Das Ganze wird mit Zucker, Salz und Pfeffer gewürzt und etwa 15 Minuten ohne Deckel geköchelt. So lange jedenfalls, bis die Hälfte der Flüssigkeit verdampft ist. Dann ist alles heiss in Gläser zu füllen, zu verschliessen und kühl zu lagern.

Trotz Halloween noch Lust auf Süsses? Vielleicht schafft ein Kürbiskuchen Abhilfe. Oder ein traditioneller amerikanischer Pumpkin Pie mit Kondensmilch? Auch eine Kürbiskonfitüre, verfeinert etwa mit Apfel, Vanille oder Zimt, könnte möglicherweise das (wohl bloss gefühlte) Zuckertief anheben.

Und – nicht zu vergessen – die Kerne: Bloss nicht wegwerfen! Geröstet sind sie eine tolle Zugabe in Salate oder Müesli. Ausserdem sollen sie das Immunsystem stärken. Da sagen wir doch auch nicht Nein. Die Kerne sollten vom Kürbisfleisch getrennt, von den Fasern befreit und auf Küchenpapier getrocknet werden. In einer beschichteten Pfanne ohne Fett oder auch im Backofen erhalten sie dann ihre Röstung.

Nun denn, Happy Kürbis, äh … Halloween!

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