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Es muss nicht immer Steak sein

Dass ein Steak perfekt auf den Grill passt, ist klar. Da geht aber noch mehr. Zum Beispiel Pizza. Und sogar Glacé.

Wenn ein Tomahawk-Steak auf dem Grill brutzelt, machen Barbecue-Gäste Augen. Diese Grösse! Dieses Gewicht! Denn Tomahawk-Steaks sind Ribeye-Steaks am extralangen Knochen. Und wiegen gut und gern einiges mehr als ein Kilo. Den Wow-Effekt gibts da als Beigabe gratis dazu.

Es gibt fast nichts, das nicht auf den Grill kann

Weitere Wow-Effekte lassen sich aber auch mit etwas Grill-Know-how und Erfindungsgeist einheimsen: Wenn nämlich Dinge auf den Rost kommen, die dort niemand erwarten würde – und die dann erst noch lecker schmecken. Denn eines ist klar: Eigentlich gibts fast nichts, das nicht auch auf den Grill kann. «Von Wok über Fisch und Scampi via Pizza und Pasta bis zum Dörraprikosenauflauf kann eigentlich alles, was im Backofen zubereitet werden kann, auch auf den Grill», sagt Claudine Nyaguy, Promigrillchefin 2013 von Sat.1 Schweiz und Inhaberin der Ars in Vitro AG Event Catering.

Also, an den Rost gestanden und angefangen beim Apéro. Wie wärs zum Beispiel mit Grillkäse-Tomaten-Spiesschen? Oder mit Datteln im Speckmantel? Den Käse in Würfel schneiden und abwechslungsweise mit Cocktailtomaten aufspiessen. Die Datteln mit Speck umwickeln und mit Zahnstochern fixieren. Und schon geht beides ab auf den Grill. Dann ist der auch schon eingeheizt, wenn anschliessend die Vorspeise dran ist: zum Beispiel mit Geisskäse und Tomaten gefüllte Auberginen oder Zucchetti. Oder herkömmlicher und für Fans von delikatem Seafood: Shrimp-Spiesse mit Limetten.

Gemüse Spiess

Pizza? Nur mit Deckel

Als Hauptspeisen drängen sich zwar Rindsfilet und Co. auf. Sie sind aber bei weitem nicht alternativlos. Denn natürlich macht sich auch ein veganer Burger gut auf dem Rost, zum Beispiel einer von Garden Gourmet. Oder, ja, wie wärs mit Pizza? Blosse Spielerei? Keineswegs. Ein Deckel muss allerdings sein. Ein Pizzastein ist von Vorteil, es geht aber auch ohne. In diesem Fall ist es optimal, wenn der Grill eine flache Platte hat. Und dann gilt: Je heisser, desto besser, damit der Boden schön knusprig und der Teig von innen luftig wird. 350 bis 400 Grad wären perfekt. Und schon dauert es nur ein paar Minuten, bis die Pizza fertig ist.

Auch das Dessert kommt vom Feuer: Marshmallows, den Klassiker kennen die meisten. Grillierte Äpfel oder Wassermelonen, klar! Aber da geht mehr: Schoggi-Fondue, caramellisierte Bananen oder Pancakes? Na, sicher! Bei Glacé allerdings wirds doch etwas abstrus, oder? Nicht doch, auch das geht. Natürlich mit einem Kunstgriff: Damit sie in der Hitze nicht sofort auf dem Rost schmilzt, muss sie komplett eingepackt werden. Mit Eischnee, Blätterteig oder Biskuitteig, alles passt. Die Glacé muss zudem ganz eiskalt sein, wenn sie vorbereitet wird. Also erst portionieren und dann unbedingt bis kurz vor dem grossen Moment im Tiefkühler lassen. Die Päckchen werden dann eiskalt auf Backpapier auf den Grill gelegt, und zwar so, dass sie indirekt gegrillt werden. Vorsicht: Nicht länger als drei, vier Minuten. Dann aber … WOW!

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