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«Hot Town, Summer in the City»

Du musst nicht die Gitarre zum Grill nehmen. Klar, du darfst. Aber unsere Playlist umfasst 111 Grill-Songs und sorgt für viel Vergnügen.

Wärst du stolz darauf, wenn du den Spitznamen «Hackbraten» tragen würdest? Nicht? Dachten wir uns. Ein Junge namens Marvin Lee Aday erhielt von seinem Vater den Spitznamen «Meat» im Alter von zwei Jahren wegen seines Übergewichts. Geht schon fast als Mobbing im Familienkreis durch. Als Marvin dann als 13-Jähriger seinem American-Football-Trainer auf den Fuss trat, beschimpfte dieser ihn als «Meat Loaf», als Hackbraten oder Fleischklops. Auch nicht besser.

Wir haben für dich eine Playlist mit 111 Songs zusammengestellt, die sich am Grill gut machen. Ob für die kleine Party nach den Regeln von #BBQLikeIts2020, ob – eines schönen und fernen Tages – wieder für die grosse Party oder ob einfach fürs Amüsement. Sieben Stunden Musik, bestehend einerseits aus Gute-Laune-Sommerhits und Songs, in denen es um Fleisch und Feuer geht. Grill-Stimmung eben. Da darf Michael Lee Aday (er hat seinen Vornamen mittlerweile offiziell geändert) nicht fehlen, der unter dem Namen Meat Loaf seit über 40 Jahren eine Weltkarriere verfolgt. Aus jugendlichem Spitznamen-Schabernack ist da offenbar doch was geworden.

Die Playlist namens «Flavour, Fire, Food, Friends» lässt sich auf Spotify problemlos finden.

Weitere Highlights aus dem Programm: eine ganze Zeile von Songs, in denen es um Fleisch oder Grill geht, die aber kaum jemand kennt. Zum Beispiel «Beef» («Rindfleisch», aber auch ein Slang-Begriff für Streitereien) von Hip-Hop-Legende Notorious B.I.G. In der Schweiz etwas bekannter dürfte das Lied «Grill» von Patent Ochsner sein. Unter Fans und Zynikern ist der Einstieg bestens bekannt: «Dene 3 Tag, wo me nid so guet cha schlittle, seit me Summer & hüür preichts grad es Wochenänd.» Der Song stammt aus dem Jahr 2015. Offenbar begann der Sommer in der Schweiz damals nicht schon im Frühling. In dieser Kategorie gibt es auch Krudes: Besonders ein Stück namens «Bratwurstzange» des deutschen Elektropunks Rummelsnuff. Das Gute an Spotify: Man kann immer skippen.

Garniert werden diese Hauptgänge mit Beilagen: Feelgood-Sommerhits aus allen Jahrzehnten. Dazu gehört etwa das im Titel erwähnte «Summer in the City», im Sixties-Original von Lovin’ Spoonful, heute besser bekannt in der Cover-Version von Joe Cocker.

Wir empfehlen übrigens, auch beim Hören dieser Playlist den Sicherheitsabstand zur Feuerstelle einzuhalten. Wer beim Mittanzen der berühmten Choreo von «Aserejé» von Las Ketchup den Grill umstösst, findet sich nämlich rasch in einem der berühmtesten Songs der Talking Heads wieder: «Burning Down the House.»

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