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Wie füllt man 24 Türchen?

Keine Idee für den Adventskalender des Lieblingsmenschen? Bloss keine Panik! Mit diesen Tipps kann der 1. Dezember kommen.

Es ist jedes Jahr das Gleiche. Eben noch wirkte er weit weg, und jetzt steht er vor der Tür, der Dezember. Und bringt wie immer ganze 24 Türchen mit – jedenfalls den «Gwunder» drauf, was sich dahinter verbirgt. Einst waren sie wohlgehütete Kindheitserinnerung, heute sind Adventskalender auch für Erwachsene im Trend. Zu Recht, denn für eine tägliche kleine Adventsüberraschung ist man nie zu alt. Wer die kleinen Glücksmomente allerdings liefern muss, und dies gleich 24 Mal, kann sich schon mal überfordert fühlen. So wie Samichlaus, Christkind und Osterhase zusammen.

Selbst gebastelt oder selbst gekauft?

Kreativität ist gefragt. Und Vorbereitung. Ohne jetzt Spätberufenen Stress machen zu wollen: Wer am 30. November auf der Suche nach Krimskrams durch die Läden hetzt, wird kaum bestätigen, dass Schenken mehr Freude macht, als beschenkt zu werden. Für den ungetrübten Spass am Geben macht man sich besser frühzeitig Gedanken, was reinkommt.

Erst mal stellt sich dabei die Frage, wo es reinkommt. So ein Adventskalender lässt sich ja auch selbst basteln. Zum Beispiel aus Stoff, aus Filz oder aus kleinen Kartonböxli. Selbst Kartonbecher oder leere Konfigläser lassen sich kunstvoll bemalen, mit Nummern versehen und dann füllen. Mit der richtigen Sterne- und Glitzerverzierung sieht das nicht nur individuell, sondern auch nett weihnächtlich aus. Aber keine Sorge, wenn euch schon beim Gedanken ans Befüllen unwohl geworden ist und ihr jetzt bei jenem ans Selberbasteln zu schwitzen beginnt: So ein Adventskalender kann problemlos im Laden gekauft oder online bestellt werden, und das in x verschiedenen Varianten.

Ein Motto gegen die Qual der Wahl

Daher nun also: Was kommt rein? Hier lässt man sich am besten von den Interessen des oder der Beschenkten leiten. Sind diese sehr spezifisch, vereinfacht ein Motto die Qual der Wahl. Treibt der Lieblingsmensch also zum Beispiel viel Sport, könnte ein «Sport»-Kalender die Muskeln zum freudigen Zucken bringen. Ein Coldpack bei Türchen Nummer 1, ein Energieriegel bei Türchen Nummer 2, ein Energy-Drink hinter der 3. Und wenn die Überraschung mal grösser ausfallen soll, punktet ihr mit Tickets zum nächsten Spiel der Lieblingsmannschaft. Steht dagegen eher Kulinarik hoch im Kurs, könnte ein «Gourmet»-Kalender gefallen, befüllt mit ausgewähltem Küchenzubehör und edlen Köstlichkeiten. Hier der stilvolle Flaschenöffner, da ein feiner Trüffel-Dip. Als kleine Überraschung erweist sich die Knoblauch-Sauce, die auf ein gemeinsames Fondue Chinoise bei Kerzenlicht hinweist. Und auch die Anmeldung zu diesem speziellen Kochkurs kann symbolisch angekündigt werden, etwa mit einer kleinen Tube Mayonnaise oder einem Fläschchen Balsamico.

Süsses für den Nostalgie-Effekt

Doch da sind ja immer noch jede Menge Türchen leer! Vielleicht lassen sich ein paar davon mit süssen Kindheitserinnerungen füllen. Mit «Coci Fröschen» zum Beispiel. Oder mit sauren Zungen. Und wer erinnert sich nicht an dieses Brausepulver, das auf der Zunge so prickelt? Da sind ein paar Lacher garantiert. Oder man setzt auf Bewährtes und verhindert mit flauschigen Socken oder einem praktischen Handwärmer kalte Füsse oder Hände. Auch ein feines Badesalz, eine adventliche Teemischung oder eine schöne, vielleicht gar selbst gemachte Kerze mit Weihnachtsduft erwärmen nicht nur Körper, sondern auch Seele.

Persönliches für freudige Momente

Immer noch Lücken? Da merkt man erst allmählich: 24 ist eine stattliche Zahl! Doch Verzweiflung bleibt weiterhin unnötig. Einige Türchen lassen sich – so einfach wie wirkungsvoll und erst noch günstig – mit Persönlichem und Selbstgemachtem füllen. Ein nettes Brieflein, ein Kärtchen mit einem schönen Kompliment oder ein Gutschein für dreimal Nackenmassage machen manchmal mehr Freude als das erlesenste Gadget. Und auch selbst gebackene Guetsli oder ein eigens gemischtes Kräutersalz versüssen und würzen die Zeit bis Weihnachten auf allerliebste Art. Eine Playlist mit Lieblingssongs, die geteilt wird, erhellt graue Dezembertage. Oder man setzt auf vorweihnachtliche Abende und weist mit einem Cocktail-Dip auf eine Einladung zum Apéro hin. Ein kleines Fläschchen Kräuterlikör oder Whiskey erfüllt den gleichen Zweck, wenn es ein Schlummertrunk werden soll.

Mit Gutscheinen vorwärts zur 24. Tür

Mit einem tollen Buch oder mit Gutscheinen für eine gemeinsame Wanderung, einen selbst gekochten Fünfgänger, einen Museumsbesuch oder auch «nur» einen Wohnungsputz arbeitet man sich beharrlich weiter vor bis zur 24. Und soll dazwischen an einzelnen Tagen – etwa an den Sonntagen – auch mal grösser gedacht werden, könnten ein Kino-, Theater- oder Konzertbesuch, eine Einladung zum Brunch oder auch aufs Eisfeld, noch mehr vorweihnächtliche Freudigkeit auslösen. Das ultimative Highlight schliesslich dürfte eine kleine Reise sein oder die Erfüllung eines grösseren Herzenswunschs, den nur ihr kennen könnt. Vielleicht spart ihr euch aber die wahren Knüllergeschenke auch besser für Weihnachten auf. Denn eines ist ja gewiss: Am Ende der 24 Türchen wartet Heiligabend!

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