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Da ist mehr als ein Kraut gewachsen

Salz und Pfeffer reichen aus? Nicht doch. Wer sich vom Kräuter- und Gewürzgarten inspirieren lässt, gibt Steaks und Co. den ganz eigenen «Pfupf».

Angefangen bei Anis und seinem charakteristischen Duft nach Sommer und Meer. Vorsichtig dosiert gibt Anis jeder Marinade, ob für Grillgemüse, Fleisch oder Fisch, einen Touch von mediterranen Ferien.

Basilikum kann viel mehr als nur Tomaten-Mozzarella-Salat veredeln. Aber schon mal dran gedacht, Schweinefleisch damit zu verfeinern? Wichtig bloss: Basilikum erst kurz vor dem Servieren einsetzen, sonst wirds im wahrsten Wortsinn bitter.

Curry und Grill, das erinnert an Currywurst. Doch das Gewürz ist wie gemacht für Poulet-Marinaden, zum Beispiel in Kombination mit Senf. Und schon schwebt der Duft eines indischen Gewürzmarktes über den heimischen Balkon.

Er ist der Evergreen für Fisch, auch vom Grill: Dill. Das milde Kraut passt aber auch prima zur Grillgemüsepfanne.

Nicht fehlen darf Estragon. Mit seiner herben Note erinnert er an Anis und Fenchel. Sparsam eingesetzt macht er sich gut an hellem Fleisch, aber auch in der selbstgemachten Kräuterbutter. Kombiniert mit Senf: Mmmh! Bloss nicht quetschen, sondern klein hacken!

Ähnlich wie Anis, aber lieblicher, sind mit Fenchelsamen. Passend sind sie zum Beispiel im selbstgebackenen Brot und gern verwendet werden sie für eingelegtes Gemüse, aber auch für Schweine- oder Lammfleisch.

Gartenkerbel: Nie gehört? Ein feinblättriges Küchenkräutlein mit aromatisch-pfeffrigem Geschmack, das Fisch- oder Lammgerichte extra delikat macht, und auch gut in die Kräuterbutter passt.

Hähnchenspiess


Eigentlich weder Kraut noch Gewürz, doch geschmacklich unübertroffen ist natürlich Honig. Kombiniert mit Sojasauce auf dem Lachsfilet: würzig-süss und einfach lecker!

Wer sein BBQ gern mit Superfood aufpimpt, könnte Geschmack an Ingwer finden. Kombiniert mit Knoblauch macht er jeden Crevetten-Spiess vielleicht zum Jungbrunnen, aber sicher zum Geschmackserlebnis.

Jasminblüten sind zwar eher bekannt aus Tees. Doch sie sind nicht nur äusserst dekorativ, sondern auch essbar. Ihr Geschmack harmoniert mit Anis, Basilikum oder Ingwer und punktet in Desserts, aber auch in der Vinaigrette oder im selbst gemischten Kräutersalz.

Er ist wie ein langjähriger verlässlicher Freund: Knoblauch. Man kennt ihn in- und auswendig. Aber er enttäuscht einen nie und man will ihn eigentlich immer dabei haben. Knoblauch ist übrigens auch eine der wichtigsten Zutaten beim argentinischen Chimichurri, das es als THOMY Table Top Sauce gibt.

Lieblich ist sein Name Liebstöckel. Aber er hat immense Kraft – und den Ruf, eines der wichtigsten Gewürzkräuter der europäischen Küche zu sein. Besser bekannt als Maggikraut passt er sehr gut zu Fisch, Fleisch, aber auch zu Salat.

Majoran ist ein Klassiker auf dem Grill. Schmeckt ein bisschen wie Thymian, aber süsslicher. Macht Sinn auf Fleisch mit hohem Fettgehalt, da er bei der Verdauung hilft. Passt aber auch gut zu Pilzen oder Grillkäse. Unbedingt erst kurz vor Ende der Garzeit einsetzen.

Bowl


Nelken, die guten alten «Nägeli», werden oft eher mit Winter und Wild in Verbindung gebracht. Aber einer Curry-Marinade verleihen sie erst recht das Prädikat «Indian Style».

Oregano ist beim Thema Frische eine Ausnahme: Er gewinnt getrocknet an Geschmack. Vielen bekannt als klassisches Pizza-Gewürz kann er aber auch Fleisch, Gemüse, Kartoffeln und mehr – und harmoniert top mit Majoran, Rosmarin, Basilikum und Estragon.

Für Briten ein Must am Lamm: Pfefferminz. Die «Mint Sauce» gibt dem Fleisch einen Frischekick. Gewöhnungsbedürftig für hiesige Gaumen? Probieren geht über studieren!

Er heisst auch Feldthymian, der Quendel. Und kann ähnlich wie Thymian eingesetzt werden. Das aromatische Würzkraut macht gute Figur in einer Kräuterbutter, z.B. mit Zwiebeln und etwas Orange. Passt zu allen Fleischsorten und auch zu Kürbis oder Kartoffeln.

Bei Rosmarin heisst die Devise: Mitbraten. Dann kommt das intensive, herbe, bitterharzige Aroma perfekt rüber. Rosmarin passt gut zu Majoran und Oregano.

Unverzichtbar: Senf! Geht auch aus der THOMY Tube zum Marinieren. Ob als Saucenbasis oder pur: Vieles – fast alles eigentlich – erhält mit ihm erst den richtigen Schwung.

Tamarinde: Nicht bekannt? Das geht vielen so, ist aber schade. Tamarinde schmeckt mild süss-säuerlich, fruchtig und leicht herb. Als Paste, Extrakt, getrocknet oder auch frisch gehört das asiatische Gewürz in Chutneys oder Marmeladen und peppt Limonaden und Saucen auf.

Es gibt Puristen unter den Grilleusen und Grilleuren, die finden: Das Fleisch gehört ungewürzt auf den Grill. Beim richtigen Cut nämlich, sagen sie, braucht es gar nicht viele Gewürze. Höchstens – nach dem Grillieren – etwas Salz und Pfeffer.

Vanille: Wer jetzt ausschliesslich an Desserts denkt, liegt falsch. Eine Vanille-Ingwer-Chili-Butter zum Beispiel macht aus Crevetten-Spiess oder Schwertfischsteak ein Abenteuer.

Wasabi


Vom Sushi nicht wegzudenken: Wasabi, auch bekannt als Japanischer Meerrettich. Wer’s scharf mag, könnte Wasabi aber auch auf dem Entrecôte vom Grill lieben lernen.

X… jetzt wirds gewagt… wie Xhenxhefil, das soll Ingwer heissen auf Albanisch. Aber Ingwer hatten wir schon. Also steht das X wie «xund»: Das passt auch zu Ingwer, der den Ruf eines Superfoods hat. Doch auch viele weitere Kräuter und Gewürze gelten als gesund. So soll Oregano wie ein natürliches Antibiotika, Majoran verdauungsfördernd und Knoblauch positiv auf Blut, Herz und Gefässe wirken. Wenns stimmt: Umso besser.

Ysop? Klingt exotisch und ist besser bekannt als Eisenkraut. Sein komplexes Aroma – ähnlich einer Mischung aus Rosmarin, Salbei, Rucola und Minze – macht sich toll in einem pikanten Kräuterquark, schmeckt aber auch prima zu Gemüsegerichten oder Fleisch, zum Beispiel mit etwas Thymian und Olivenöl am Lammkotelett.

Nein, für einmal geht es nicht um Zimtsterne, wenn von Zimt die Rede ist. Denn eine Prise Zimt kann auch viele Fleisch- und Geflügelgerichte, ja, beflügeln. Doch, doch. Ausprobieren!

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