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Bowling am Grill

Cheers! Zum Grill-Spektakel gehört das passende Getränk. Mit dem Sommer kommt die Bowle zurück. Und die Gelegenheit, selber Limo zu machen.

Klar: Für viele gehört zum Grill-Food ein Bier oder ein Wein. Wobei es Glaubensfrage ist, worauf die Wahl fällt. Bier? Weil es zum Südstaaten-BBQ-Lifestyle gehört? Oder Wein? Weil ein gutes Fleisch oder ein guter Fisch nun mal nach einer guten Flasche Wein ruft?

Im Sommer eröffnen sich aber auch ganz andere Getränke-Varianten. Zum Beispiel Bowlen. Sie passen alkoholfrei besonders gut ins Jahr 2020, wenn zum Grillieren nicht der ganze Freundeskreis, die ganze Nachbarschaft oder Familie kommen darf. Sondern nur der kleine Kreis, vielleicht nur die Kinder, die von Bier und Wein noch nichts wissen wollen.

Das kleine Einmaleins der Bowle

Für die Bowle braucht es zwei Grundzutaten: Die eine ist kohlensäurehaltig und sorgt für die Spritzigkeit. Die andere sorgt für die Fruchtigkeit. Für die «Blööterli» kann natürlich einfach Mineral- oder Sodawasser zuständig sein. Varianten sind Tonic, Ginger Ale oder eine Zitronenlimonade. Für die Fruchtigkeit eignen sich verschiedene Tees (auch Eistee) oder Fruchtsäfte. Damit steht die Basis schon mal.

Verfeinert wird die Bowle anschliessend durch Obst, das beigegeben wird. Passende Saisonfrüchte sind im Laden schnell gefunden. Besonders Zitrusfrüchte eignen sich toll. Zuletzt lässt sich mit einigen Extra-Aromen experimentieren. Das können der Abrieb der Zitronenschale, Kräuter oder Rohrzucker sein. Wer dieses Einmaleins (Kohlensäure + fruchtiger Saft + Obst + Zusatz) beherrscht, kann selbst mit dem Experimentieren beginnen und eine eigene Bowle zusammenstellen.

Wer das nicht will: Im Internet gibt es freilich unzählige Bowlen-Rezepte. Besonders gut hat uns jenes von Kitchen Girls gefallen, mit dem wir unser Einmaleins nochmals repetieren können. Ginger Ale sorgt für den Sprizz, Orangensaft für die Fruchtigkeit, Erdbeeren und Orangen als schwimmende Früchte sowie Minze und Sirup als Extra. Voilà!

Pitabrot

Ein schönes Food-Rezept zur Bowle ist das gefüllte Pitabrot. Zumal in Getränk wie in Speise Minze verwendet wird.

Die Jahreszeit für Limo und Cola

Wer sich eine Bowle mischt, kann auch eine Limonade selber machen. Klassisch sind dabei die Rezepte für «Citro»: Dafür braucht es vor allem mal Zitronen, Zucker und Wasser. Eine passende Zutat kann wieder die Minze sein. Limo-Rezepte, die kein Aufkochen voraussetzen, haben sowohl Fooby als auch Migusto. Weiter finden sich im Internet zahlreiche Varianten auf deutschen Sites, bei welchen der Zucker im Wasser aufgekocht wird.

Der Sommer ist indes der geeignete Moment, um eine eigene Cola herzustellen. Schliesslich liegt das im Trend: Im letzten Jahrzehnt haben immer mehr Hersteller eigene Cola-Getränke lanciert. Vorbei ist die Vorherrschaft von Coca und Pepsi. Ein geeignetes Rezept findet sich auf der Website «Das Weisse vom Ei». Zugegeben: Das ist etwas schwieriger.

Dafür lässt sich ein Cola-Sirup beim Grillieren vielleicht doppelt verwenden, denn viele Grill-Fans geben in ihre eigene Barbecue-Sauce gerne einen Schluck der berühmten US-Limonade. Das mag im ersten Moment exotisch tönen, macht aber sehr viel Sinn. Coca-Cola hat seinen Ursprung in Atlanta und damit in den Südstaaten der USA. Wie beim Barbecue gibt es bei der Cola einen starken afrikanischen Einfluss – die Kolanuss stammt aus der Region um Nigeria. Kurz: Cola und Barbecue haben ihre gemeinsamen Wurzeln im afro-amerikanisch geprägten «Soulfood» der USA.

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